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Am Samstag, 24. Mai 2013 gab es im Foyer der Alten Schmiede (=unser Büro) eine kleine Feier, zu der ungefähr 30 Gäste kamen. Anlass war die Vernissage einer Ausstellung von Aquarellen der „Malwaisen“. Die Malwaisen sind der versprengte Rest und harte Kern von Manúschs Schülern aus der Zeit, als er an der Berliner Volkshochschule Lehrer für Aquarellmalerei war, bevor er der Stadt den Rücken kehrte und nach Klein Krauscha kam. Die Ausstellung umfasst ca. 30 Landschaftsaquarelle von fünf Frauen und einem Mann, die nun den Sommer über hängen bleiben (das Ende ist offen) und auf Besucher (und gerne auch auf Käufer) warten. Interessant für den unabhängigen Betrachter sind die durchaus erkennbaren unterschiedlichen
Malweisen (!) und Eigenheiten der 6 Laienkünstler. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass sich die Malwaisen weiterhin 2x im Jahr für ein Wochenende treffen, um gemeinsam zu malen und ggf. etwas über die Aquarell-Technik dazuzulernen. Interessenten können sich per e-mail an Gut Krauscha oder direkt an Manúsch wenden.

Unsere Küche hat, angestoßen durch verschiedene Initiativen zur Aufzucht der sog. Bruderhähne (normalerweise werden bei der Legehennen-Aufzucht die männlichen Küken aussortiert und getötet) ein Coq au Vin entwickelt, nach einem französischen Rezept, wonach Hähnchenfleisch in Bordeaux-Wein geschmort wird. Letztendlich sind zwar doch wieder die guten alten Suppenhühner ins Glas gekommen, doch  die andere Glasgröße, die edle Etikettengestaltung inkl. eines beiliegenden Miniflyers sowie die Tatsache, dass hier das Fleisch am Knochen bleibt und ein „ganzes halbes Huhn“ und eine halbe Flasche Rotwein in einem Glas Platz finden, hebt diese Kreation aus der Reihe unseres mittlerweile auf 18 Sorten angewachsenen Sortiments hervor.

Noch Ende des Jahres 2012 haben wir die Initiative ergriffen und ein Ärgernis behoben, welches uns seit unserer Ankunft in Görlitz Jahr für Jahr die Erfindung der Motorsäge verwünschen ließ: 
Entlang der Straße, zumindest soweit unser Acker die Straßen nach Groß Krauscha begleitet,  wurden bei winterlichen Temperaturen 80 Birnbäume gepflanzt, Hochstämme alle, aus Bioland-Züchtung und Sorten mit so vielversprechenden Namen wie Esperens Bergamotte,  Pastoren- und Oberösterreichische Weinbirne. Diese Bäume sollen ersetzen, was im Laufe der letzen Jahre der Sägewut der Straßenmeisterei  zum Opfer gefallen und trotz entsprechender Vorschriften nie nachgepflanzt worden war. Seit  10 Jahren verfolgen wir mit Wut im Bauch den allmählichen Niedergang der herrlichen Obstbaum-Alleen, die zum Landschaftsbild der Oberlausitz gehören, Wind und Schneewehen bremsen und einst auch der Ernährung von Mensch und Tieren dienten.  Zwei Mal im Jahr zieht der Motorsägentrupp durch den Kreis, so daß von einst geschlossenen Baumreihen vielerorts nur noch Solitäre übrig geblieben sind. (Wir wären froh, könnten wir noch von „lückigen Beständen“ sprechen!)
Uns ist bewußt, daß die Pflanzaktion von Gut Krauscha, der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein ist.  Aber ein Zeichen ist gesetzt, und die Resonanz war großartig!

Was wir im vergangenen Jahr vorhatten, läuft uns auch im Jahr 2013 nicht weg:  die Fassade des Gutshauses ist noch genauso verschlissen wie zuvor … wir geben die Hoffnung nicht auf und ich berichte neu an dieser Stelle Anfang des Jahres 2014!

Die Bemühungen um das Holzgas-BHKW sind noch zäher als erwartet. Es ist das Projekt mit den eintausend Unbekannten und zur Zeit sind wir in Gesprächen mit der Hochschule Zittau, die unlängst ein solches BHKW zu Forschungszwecken aufstellte, und der Forstlichen Hochschule in Tharandt.  Es geht um so verschieden Fragen wie CO2-neutrale Energiegewinnung, Anpflanzung von sog. Kurzumtriebsplantagen und Verwertung der Holzasche mittels Kompostierung.  Aber auch  die Finanzierung, die baulichen Notwendigkeiten und die Frage nach dem Profil des neuen Mitarbeiters, der sich später um den reibungslosen Betrieb dieser komplexen Strom- und Heizanlage kümmern, der aber durchaus auch Aufgaben in der Landwirtschaft und Vermarktung mit übernehmen soll,  sind Bretter, die noch gebohrt werden müssen.

 

info(at)gut-krauscha.de

 

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